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Essen ist politisch

Geschrieben am von Christa Müller

Ernährungsräte: Mitreden bei der Lebensmittelproduktion

Der ethische und ökologische Bankrott der industriellen Landwirtschaft und ihrer politischen Begleitung ist offenkundig, die Lage selbst auf den hochgerüsteten Großbetrieben hoffnungslos. Sogar das exportorientierte Modell gilt seit dem Wegfall des chinesischen Marktes als gescheitert. Kein Wunder, dass sich nun auch der Protest gegen das „Weiter so“ totgelaufen hat. Stattdessen entstehen neue Formen politischen Handelns, in denen Konsumenten und Produzenten ihren begrenzten Status verlassen. Mehr lesen in der aktuellen Kolumne von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau.

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Das Prinzip Commonismus

Geschrieben am von Christa Müller

 

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"Mit Kommunismus im alten Sinn hat der neue Commonismus nichts zu tun, vom Geist des hippie-esken Kommunardentums ist er ebenso weit entfernt wie von dogmatischen Weltbildern. Zu einer 'Wir-Crowd' gehört jeder, der dies möchte; auf eine Ideologie muss sich niemand verpflichten; Individualität muss nicht ins Kollektiv eingepasst werden und Verschiedenheit ist ausdrücklich gewollt. Es geht nicht darum, zielstrebig und rücksichtslos die eigene Absicht umzusetzen, sondern sich in einen Fluss von Ereignissen zu begeben, der mal mehr oder weniger dynamisch ist. Man zielt auf immer wieder neu anzustoßende Prozesse sozialer Verbindung und findet sich zusammen im 'Prinzessinen-Garten' oder im 'Himmelbeet', in der 'Dingfabrik' oder dem 'Haus der Eigenarbeit' mitten in Hamburg, Berlin, Leipzig, Köln oder etwa München, wo die Soziologin Christa Müller die Stiftung 'anstiftung' leitet und seit Jahren über neue Formen der Arbeit und des Engagements jenseits des Marktes nachdenkt." Quelle (ab Min. -00:09)

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Wenn Gärten wieder Hoffnung geben

Geschrieben am von Ingrid Reinecke

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Seit einem Jahr entstehen Gartenprojekte auch an Flüchtlingsunterkünften. Die Zugangsmöglichkeiten für die Nachbarschaft hängen, anders als in den landläufigen Interkulturellen Gärten, dabei stark von den Betreibern der Unterkünfte und der Lage der Flächen ab. Ein Beispiel für ein offenes Projekt ist der Willkommenskulturgarten in Berlin-Spandau am Flüchtlingsheim Refugio der AWO. Auch der Garten der Hoffnung/bustan-ul-amal entstand auf dem Gelände einer Containerunterkunft. Im Berliner Bezirk Köpenick haben sich AnwohnerInnen direkt bei der Planung des Außengeländes eingebracht. Der Jahresrückblick 2015 zeigt eindrucksvoll die Entwicklung:

Bereits seit 2011 gibt es den Interkulturellen Garten Freiburg-Bissierstraße. Wie bei allen Gartenprojekten, die auf dem Gelände von Flüchtlingsunterkünften aufgebaut werden, waren auch hier besonders die Kinder von Anfang an mit Begeisterung dabei. Aus ihrer jahrelangen Erfahrung heraus haben die Freiburger Gemeinschaftsgärten eine Absichtserklärung mit Vorschlägen für die Stadt Freiburg zur Förderung einer gärtnerischen Willkommenskultur formuliert.

Wer sich zu dem Thema Umweltbildung mit Flüchtlingen informieren möchte, findet hier viele Informationen und Einstiegsmöglichkeiten.

 

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Urbane Gärten: nicht-kommerzielle Freiräume

Geschrieben am von Christa Müller

 

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Der öffentliche Raum gehört uns allen. Genau das unterscheidet ihn nämlich von privatem Raum. Und niemand sollte das Recht haben, ihn ungefragt durch Werbebotschaften zu besetzen. Insbesondere dann nicht, wenn ein urbaner Gemeinschaftsgarten davon betroffen ist, der sich in besonderer Weise als Gemeingut und als Freiraum für alle versteht. Der aktuelle Fall des  Prinzessinnengartens – dort hat ein Hersteller für Lufterfrischer die Bekanntheit des Gartens nutzen wollen und die angrenzende Hauswand als Werbefläche gebucht – verweist nochmals auf die Bedeutung des  Urban Gardening Manifests.

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Urban Gardening Sommercamp 2015

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Das 4. bundesweite Sommercamp fand am letzten Augustwochenende 2015 im Gemeinschaftsgarten Annalinde in Leipzig statt. Der Bericht vom Kölner Neuland-Garten gibt Einblicke in Inhalte und Atmosphären des Camps. Erste Bilder findet Ihr hier1000 Dank nochmal ans Annalinde-Team!

 

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Deutscher Kongress für Geographie

Geschrieben am von Christa Müller

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Beim Deutschen Kongress für Geographie an der Humboldt-Universität zu Berlin referieren Cordula Kropp und Christa Müller am 1.10.2015 über "Transformatives Wirtschaften in Alternative Food Networks (AFN) zwischen Bewegung und Institutionalisierung". Der Beitrag diskutiert die Potenziale von Alternative Food Networks für ein transformatives Wirtschaften mit Blick auf sozio-ökonomische Befähigungs- und räumliche Revitalisierungsprozesse. Mehr Infos hier.

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Die Welt als Nachbarschaft

Geschrieben am von Christa Müller

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Der Prinzessinnengarten startet mit kuratorischer und finanzieller Unterstützung der anstiftung mit einer neuen Plattform aus Kunst, Politik, selbstorganisiertem Lernen und nachbarschaftlichem Engagement in den Sommer. KünstlerInnen, Forschende und Initiativen kommen an den Kreuzberger Moritzplatz, um nach lokalen Antworten auf drängende globale Fragen zu suchen. Es handelt sich um eine Akademie außerhalb der Akademie: selbstorganisiert, ohne Zugangsbeschränkungen und ohne Diplome. Initiativen und KünstlerInnen aus Kreuzberg, Brandenburg, Hamburg, Paris, New York, Asturien in Spanien und den USA beschäftigen sich mit dem Themenfeld "Stadt, Land, Boden". Programm, Hintergrund und Infos hier.

 

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Mehr als die Suche nach einem Rückzugsort

Geschrieben am von Daniel Überall

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Foto:Inga Kerber

„Mit dem gemeinschaftlichen Gärtnern formieren sich kollektive Formen, die als Teil einer erstarkenden Commonsbewegung in unseren Städten gelten dürfen. Wer das hier enthaltene politische Potenzial verniedlicht, versperrt sich selbst den Blick auf den gesellschaftlichen Wandel, der längst im Gange ist.“ Eine Kolumne von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau >>mehr

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Urbanität neu denken

Geschrieben am von Daniel Überall

grüne Irrlehre

Dankwart Guratzsch, früher einmal bekannt als Streiter der Springer-Presse gegen den „roten Städtebau“, nimmt sich nun den grünen Städtebau vor. Während Metropolen wie New York oder London, nicht zuletzt aus Klimaschutzgründen, längst dabei sind, ihre Infrastrukturen umzubauen, Grünflächen zu vernetzen, Wildtiere in den urbanen Räumen willkommen zu heißen und den alten Stadt-Land-Gegensatz zu verabschieden, taucht aus den Untiefen des letzten Jahrhunderts noch ein Aufschrei auf….
Hier die vollständige Kolumne von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau.

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Die neuen Gartenstädte – Stadtplanung und urbane Gärten

Die neuen Gartenstaedte

So lautet der Titel einer Recherchestudie von Ella von der Haide. Sie bietet einen Überblick über kommunales planerisches Handeln zur Unterstützung urbaner Gemeinschaftsgärten. Ziel der Recherche ist es, den Kommunen ein Hilfsmittel an die Hand zu geben, um Ideen für Strategien und Kooperationsmöglichkeiten mit den Initiativen zu entwickeln. Die recherchierten Beispiele reichen von Maßnahmenpaketen zur Förderung von urbanen Gärten wie z.B. „Green Thumb“ in New York, über Rahmenplanungen für kommunale Ernährungsstrategien in Brighton oder die „BioMetropole Nürnberg“ bis hin zu visionären Planungen von Neubaugebieten wie Agropolis in München. Die Studie entstand im Auftrag der Münchner Stiftungsinitiative für urbanes Gärtnern. Hier geht es zum Download.

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Annalinde erhält Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt

Das Leipziger Urban-Gardening-Projekt Annalinde wurde auf der UN-Dekade-Konferenz am 10.10.2014 als herausragendes Beispiel für den Erhalt der biologischen Vielfalt ausgezeichnet. Für seinen Einsatz für ein gutes und gemeinschaftliches urbanes Leben und als Oase der biologischen Diversität wurde der Annalinde-Garten jetzt gewürdigt. Die anstiftung gratuliert den Gärtner*innen des Annalinde-Gartens herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung!

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80 Initiativen unterzeichnen Urban-Gardening-Manifest

Geschrieben am von Daniel Überall

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Unter dem Motto "Die Stadt ist unser Garten" haben bereits über 80 Garteninitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet unter http://urban-gardening-manifest.de/ ein gemeinsames Manifest veröffentlicht. Dieser Schritt soll zur gesellschaftlichen und politischen Verortung der Urban-Gardening-Bewegung beitragen. Gleichzeitig will das Manifest zur öffentlichen Diskussion über die Gestaltung der Zukunft der Stadt und über die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten und Stadtnatur als Gemeingüter beitragen.

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Second Nature Urban Agriculture

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Dass sich ausgerechnet die wachsenden Städte in Keimzellen und Ausgangsorte einer kommunitären und ökologisch sensiblen Zivilisation verwandeln, wäre eine unerwartete Wendung in der Fortschrittsgeschichte.

"Second Nature Urban Agriculture: Designing productive cities", so der Titel eines außergewöhnlichen Buchs, unterfüttert diese These. Die ArchitektInnen Katrin Bohn und André Viljoen aus London und Berlin entwerfen in dem durchgängig vierfarbgedruckten Werk mit spannenden Fotos und Modellzeichnungen produktive Stadtlandschaften als Designkonzept für nachhaltige Städte.

Sie zeigen in diversen Städten der Welt ihre Rolle als Laboratorien für eine nachhaltige Entwicklung auf. Das Buch reflektiert die Ergebnisse von zehn Jahren Forschung, Design und Umsetzung von urbanen Landwirtschaftsprojekten. Ein „must have“ für alle Interessierten und ExpertInnen.

Details zum Buch gibt es hier: http://www.routledge.com/books/details/9780415540582/

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Fotorückblick auf das Urban Gardening Sommercamp 2014

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Auch in diesem Jahr war das Sommercamp der urbanen Gärten wieder etwas ganz Besonderes: die Menschen, der Ort, die Themen, die Gemeinschaft, die Stimmung – ok, das Wetter nicht.

Unter diesem Link gibt es einen wunderschönen Rückblick auf das Camp im stadtgarten Nürnberg als Diashow.

 

Danke an die  FotografInnen!

 

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Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten

Geschrieben am von Daniel Überall

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Die Welt braucht mehr urbane Gemeinschaftsgärten und wer wissen will, wie man sie aufbaut, bespielt und langfristig erhält, kommt an diesem Bildungshandbuch nicht vorbei. Eine echte DIY-Rarität: liebevoll gestaltet und mit ausgewähltem Bildmaterial bestückt.

Auf der Suche nach praktischen Antworten versammelt dieses Handbuch Bausteine für grüne Lernorte und eröffnet Einblicke in den bunten und kreativen Erfahrungsschatz urbaner Gärtner*innen. Hier trifft das alltägliche Lernen der „Dilettant*innen“ aus dem Allmende-Kontor, dem Prinzessinnengarten und dem Bürgergarten Laskerwiese auf das „Expertenwissen“ aus dem Bauerngarten, der Peter-Lenné-Schule und der Humboldt-Universität. Dabei kommt es zu einem offenen Wissensaustausch in Form von Gesprächen, Saatgut, Gartenkarten, Kompostwürmern und Rezepten.

Berliner Bauernschläue, blumige Anleitungen und Stolpersteine – für alle, die wissen wollen, wie man sich die Finger „richtig“ dreckig macht!

Bauer to the people!

Severin Halder et al. (Hrsg.)
„Wissen wuchern lassen – Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten“
AG Spak Bücher, 2014
ISBN: 978-3940865-66–0

Dieses Handbuch erscheint unter der Creative-Commons-Lizenz »BY SA-4.0«.
Download und weitere Informationen unter www.agspak.de/wissenwuchernlassen 

Hier kann man es kaufen:
www.agspak-buecher.de

Radiobeitrag auf multicult fm:
https://soundcloud.com/user1366666/radio-multicult-severin-halder

 

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Jeder Garten eine Werkstatt – 12. Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten

Geschrieben am von Daniel Überall

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Um „Handwerk in Interkulturellen Gärten“ ging es bei der 12. Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten, diesmal in der Stadt, in der die Internationalen Göttingen als erstes Projekt des neuen Gemeinschaftsgärtnerns entstanden. In Workshops und Vorträgen wurde das breite Spektrum handwerklicher Tätigkeiten in Interkulturellen Gärten by doing erprobt; beim Bau einer Erdbeerpyramide, beim Reparieren von Gartengeräten oder beim Kerzendrehen aus garteneigenem Bienenwachs.

Hier geht es zu den Fotos.

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Gardens of Intercultural Delight

Geschrieben am von Ingrid Reinecke

blog_4_14_webFoto: Inga Kerber/Stadt der Commonisten

Das Architektur-Programm der TU München beschäftigt sich mit der Frage, ob man die neuen grünen Gemeinschaftsräume noch als Stadträume bezeichnen kann und Cities of Migration aus Kanada würdigt die Bedeutung der Internationalen Gärten Göttingen unter dem Titel Gardens of Intercultural Delight.

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Wohlstand ohne Wachstum

Christa Müller im Interview mit Tom Aslan:

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Wie gesund ist die Essbare Stadt?

Geschrieben am von Daniel Überall

Parkhausdach in der Berliner Gropiusstadt; Foto: Christa Müller

Parkhausdach in der Berliner Gropiusstadt; Foto: Christa Müller

Parkhausdach in der Berliner Gropiusstadt; Foto: Christa Müller

Klar, bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln in unseren Breiten spielt der Anbau mengenmäßig keine Rolle. Wir werden uns am Stadtgemüse also sicher nicht vergiften. 

Dennoch steht die Frage im Raum, wie belastet ist die Ernte in den urbanen Gärten tatsächlich? Ein neuer Artikel von Dr. Ina Säumel fasst den aktuellen Stand der Diskussion auf und zeigt, was man gegen die Belastungen unternehmen kann.

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Kompakte News aus dem Netzwerk urbane Gärten

Für diejenigen, die die neuesten Entwicklungen und Events im bundesweiten Netzwerk urbane Gärten verfolgen wollen, empfiehlt sich ein regelmäßigiger Besuch auf www.anstiftung-ertomis.de. Da laufen sie nämlich ab sofort und tagesaktuell auf unserem neuen „Neuigkeitenticker“ ein.

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Oasen im Beton

Rasen war gestern

Vom ehemaligen Brauereigelände über die stillgelegte Bahntrasse bis hin zum Abstandsgrün eines Friedhofamtes: Brachliegende Flächen sind ein begehrtes Zielobjekt für urbane Gartenaktivisten. Aber wie genau ist eigentlich eine Brachfläche definiert? Welche Wirkungen haben die neuen Gärten auf die Stadtteilentwickung und wie kann Urban Gardening als offizielles Planungsinstrument in die Stadtplanung integriert werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die jüngst auf unserer Website hochgeladene Diplomarbeit Oasen im Beton. Urban Gardening als Instrument zur Attraktivierung und Belebung von Brachflächen des frischgebackenen Raumplaners Carlos Tobisch von der TU Dortmund.
Unser Urteil: lesenswert!
 

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Rasen war gestern

Rasen war gestern
Foto: Christa Müller
Immer mehr Museen und Theater entdecken das urbane Gärtnern. Sie hacken ihre Rasenflächen auf, legen Beete an und laden Flanierende zum Mitmachen ein. Damit ermöglichen sie nicht nur einen neuen Blick auf kompakte Gebäude, die von vielen als unveränderbare „Festungen“ wahrgenommen werden, sie verflüssigen auch die symbolischen Grenzen in die „Hochkultur“, wie das Foto vom Theater Freiburg deutlich zeigt. In Hamburg entstand das Gartendeck bereits 2011 im Rahmen des Kampnagel-Theaterfestivals, heute erproben auch das Schauspiel Köln, der hack-museumsgARTen Ludwigshafen, das Kindermuseum Nürnberg, das Schlosstheater Moers oder das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt den Gemeinschafts(dach)garten als Medium der Kommunikation zwischen Kulturort, Alltagsleben und urbaner Natur.
 

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Denkmal für einen verlorenen Freiraum

Geschrieben am von Christa Müller

Rosa Rose

Der legendäre Berliner Nachbarschaftsgarten Rosa Rosa erinnert an den Gemeinschaftsgarten in der Friedrichshainer Kinzigstraße. Das Denkmal besteht aus mehreren rosafarbenen Betonplatten mit der Aufschrift: „Hier haben wir von 2004 bis 2009 einen Freiraum belebt. Rosa Rose Garten. Eine andere Welt ist pflanzbar.“ In ihrer Presseerklärung schreiben die Aktivistinnen: „Mit der Gründung des Gemeinschaftsgartens Rosa Rose hatte sich die zugemüllte Brache in der Kinzigstraße 11-15 in einen florierenden Nachbarschaftsgarten verwandelt. Sie war ein kostenfreier Ort der nachbarschaftlichen Begegnung und des kreativ-gärtnerischen Ausprobierens. Als die Gegend aufgewertet wurde, erwarben Investoren Eigentum an der Fläche und setzten 2008 bzw. 2009 mit Hilfe staatlicher Repression ihr Interesse gegenüber den Anwohnenden/Benutzer_innen durch – eine Gentrifizierungsgeschichte, wie sie für Berlin und gerade für Friedrichshain mittlerweile schon typisch geworden ist.“ >>zur Presseerklärung
 

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Medienresonanz auf “Stadt der Commonisten”

Geschrieben am von Daniel Überall

Stadt der CommonistenFoto: Inga Kerber aus dem Band „Stadt der Commonisten“.

Unser neues Buch Stadt der Commonisten. Neue urbane Räume des Do ist yourself begeistert die Medien. „Ein wunderschöner Bildband, der in Form und Inhalt einschließlich seiner Bildsprache das Improvisieren und Ausprobieren widerspiegelt,“, schreibt die taz. Der WDR resümiert: : "Theorie getarnt als Bildband“ und Deutschlandradio Kultur hebt den "Reiz des selbstbestimmen Handelns im Kollektiv" hervor. Und die dpa meint, dass die Fotos samt Glossar „… ähnlich unkonventionell und künstlerisch gestaltet sind , wie die Projekte der Commonisten selbst. Das Buch kann von hinten nach vorne oder kreuz und quer gelesen werden, jeder Eintrag steht auch für sich und ist dennoch unverzichtbarer Teil des großen Ganzen.“
Zu allen Rezensionen geht es hier

 

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Menschengerechte statt autogerechte Stadt

Geschrieben am von Christa Müller


Mehr als 200 Planerinnen, Stadtverwaltungsmitarbeiter, Studierende und StadtgärtnerInnen aus London, Zürich, Wien, Berlin, Hamburg, Frankfurt und Leipzig kamen am 27. und 28. Juni nach München, um über eine gemeinwohlorientierte Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums zu diskutieren. Die Veranstalterinnen Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis, TU München und Eine andere Welt ist pflanzbar thematisierten die Bedeutung der kommunalen Daseinsvorsorge für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik und fokussierten auf neue Kooperationen zwischen öffentlicher Hand und Aktivisten im öffentlichen Raum. Ein Fazit der Tagung war, dass wir von der autogerechten zur menschengerechten Stadt kommen müssen (Sabine Nallinger, Oberbürgermeisterkandidatin der Münchener Grünen im Abschlusspodium). Die Urban Gardening-Bewegung liefert schon heute zukunftsweisende Impulse. Der gesellschaftliche Wert der Gemeinschaftsprojekte deckt sich im übrigen weitgehend mit den Zielen von Stadtentwicklungsplanung, namentlich die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Erprobung partizipativer Formen, die Schaffung von Zugang zu Stadtnatur für alle oder die Umweltbildung.
 

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Urban Gardening – Eine soziale Bewegung ohne Landwirte?

Geschrieben am von Christa Müller


Mit dieser Frage provozierte der Biobauer Max von Grafenstein vom Berliner Bauerngarten die StadtgärtnerInnen der unvergessbar-Konferenz im Unigebäude der Ökologischen Agrarwissenschaften in Witzenhausen. Der Tagung gelang es, weitere Brücken zu schlagen zwischen der bäuerlichen Landwirtschaft  und der Stadtgartenbewegung. Gemeinschaftsgärten werden auch zunehmend als Teil einer solidarischen Landwirtschaft begriffen. Was als nächstes ansteht: Infrastrukturen der Haltbarmachung saisonaler und regionaler Lebensmittel, emanzipatorische Landnahme und gemeinsame Aktionen von urbaner und bäuerlicher Landwirtschaft gegen die globalisierte Nahrungsmittelindustrie.

 

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Stadt der Commonisten

Geschrieben am von Christa Müller


Es ist nicht mehr zu übersehen: Eine neue Generation von Do-it-yourself-Aktivisten nutzt die postfordistische Stadt als Labor für soziale, politische, ökologische und ästhetische Experimente. Ob im Gemeinschaftsgarten oder im FabLab, ob in Offenen Werkstätten oder bei Tausch-Events – überall hinterfragen die Protagonistinnen und Protagonisten das Verhältnis von Konsum und Produktion, problematisieren den Warencharakter der Dinge und des in ihnen eingeschlossenen Wissens.
Dieser anspruchsvolle Bildband kombiniert visuelle Streifzüge durch die neuen urbanen Räume des Selbermachens mit anregenden Zeitdiagnosen.
mehr Info und Bestellung >>hier

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Freiraumplanung und urbane Gemeinschaftsgärten: Kooperationen in Sicht?

Geschrieben am von Christa Müller


Foto: Ella von der Haide
Unter diesem Titel veranstaltet die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis gemeinsam mit der TU München vom 27.-28. Juni 2013 eine Tagung. Das Foto zeigt die Ortsbegehung einer in Frage kommenden Location: die temporäre Schaustelle an der Pinakothek der Moderne. Das Rennen gemacht hat dann aber die Immatrikulationshalle der TU. Hier geht’s zum Programm.
 

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Urban Gardening beim taz lab

Geschrieben am von Christa Müller

Allmende-Kontor, BerlinAllmende-Kontor, Berlin; Foto: KD Grote

In gleich mehreren Panels beschäftigt sich das taz lab am 20. April mit Urban Gardening. Das Motto der hochkarätig besetzen Veranstaltung: Erfindet! So kann es nicht weitergehen!
Mehr Infos hier

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Zur Freestyle-Architektur des Urban Gardening

koellner neuland urban gardening

Die Architekturzeitschrift BAUWELT interessiert sich für das Trendthema und hat einen spannenden Heftschwerpunkt „Urbane Landwirtschaft“ gestaltet. Hier geht’s zum Leitartikel-PDF.

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DIY-Tagung

Do it Yourself – Räume und Netzwerke postindustrieller Produktivität. Die Tagung der Stiftungsgemeinschaft beleuchtet ebenso ungewöhnliche wie unerwartete soziale Praxen, die ein großes öffentliches Interesse geweckt haben. Mit großem kollektiven Antrieb nutzen die DIY-AktivistInnen die Stadtöffentlichkeit als Bühne. Im Fokus stehen Teilen und Tauschen, Selbermachen, Urban Gardening und Guerilla Knitting, die Umdeutung und Wiederaneignung von handwerklichen Fähigkeiten, die Öffnung von Design und Schaltplänen, das Hacken von Dingen und von Räumen, die Schaffung von Allmenden, die Wiederentdeckung der Commons.
Auf der Tagung, die auch das 30jährige Bestehen der anstiftung feiert, sind einige der markantesten Akteure eingeladen.

Es gab eine Liveberichterstattung auf Facebook.
 

Zum Tagungsprogramm

 

Tagungsberichte vom Reset-Blog sowie Einträge vom Commons-Blog finden sich hier, hier, und hier.

 

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Politik der Zeichen in der oya

Geschrieben am von Christa Müller

„Wir müssen eine neue politische Diskussion mit der Verwaltung und mit der Stadtpolitik über den öffentlichen Raum führen. Trägt die Stadt wirklich Sorge für ihn, wenn verbleibende Brachflächen mit Straßen und Einkaufszentren versiegelt werden? Erfinden nicht gerade Projekte wie ein Gemeinschaftsgarten, dessen Türen für alle offen sind, neue Formen des öffentlichen Raums, die in der bisherigen Definition noch nicht vorgesehen sind?“  (Christa Müller) >>mehr
 

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Nachhaltigkeit ist keine Frage von Windrädern

Geschrieben am von Christa Müller

Handy aus, Facebook zu, Outlook schließen und 15 Minuten zurücklehnen! Sustainable. Ein Film über Zukunftsperspektiven.


www.field-of-view.com/change

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Wem gehört die Stadt?

Wem gehört die Stadt? Zu dieser Frage lud Bayern 2 am 7.9. Walter Buser, Stadtdirektor im Planungsreferat der Stadt München, Michael Pelzer, Bürgermeister von Weyarn, einer kleinen Gemeinde in Oberbayern, in der Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung oben auf der Agenda steht und Christa Müller zur Diskussion. Hier zum Nachhören.

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Wohin geht das „schöne und wilde Berlin“?

Die Zukunft des Prinzessinnengartens ist ungewiss. Der Liegenschaftsfonds
plant einen Verkauf der stadteigenen Fläche am Moritzplatz. Das könnte das
baldige Aus des Gartens bedeuten. Wer das verhindern und seine Stimme für
eine zukunftsorientierte Liegenschaftspolitik abgeben möchte, hier geht's
zur Petition.
 

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Radio-Tipp: Neue Gärten für die Stadt

Geschrieben am von Daniel Überall

O'pflanzt is im August 2012

Radio-Tipp: Neue Gärten für die Stadt

Als inoffizieller Auftakt des "Urban Gardening Sommercamp", welches an diesem Wochenende in Köln stattfindet, sprechen u.a. Robert Shaw (Großstadtgärtner und Gründer des Berliner Prinzessinnengartens) und Christa Müller (Soziologin und Geschäftsführerin anstiftung & ertomis) über die neue Gartenkultur in Deutschland.

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Jetzt zum Sommercamp der Urbanen Gärten anmelden!

Geschrieben am von Daniel Überall

Neuland Köln

NeuLand Köln, Foto: Stefano Chiolo
Der Prinzessinnengarten, das Allmende-Kontor, NeuLand und die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis laden zum ersten Sommercamp vom 24.-26.8.2012 nach Köln.

Neben zahlreichen Workshops (zum Beispiel "Aufbau von Gemeinschaftsgärten", "Bewässerung von Pflanzenkisten" oder "Herstellung von grünen Kräuter-Smoothies") sollen auch die politischen Perspektiven des urbanen Gärtnerns und die Vernetzung der Projekte diskutiert werden.

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Phänomenologie einer Bewegung

Geschrieben am von Christa Müller


Was es bedeutet, wenn GärtnerInnen nomadisch werden, soziale Beziehungen aber nicht so mobil sind wie Tetrapaks, wenn Teilen und Tauschen eine Renaissance erleben und Kleinbauern keineswegs die rückständigen Fortschrittsfeinde sind, für die sie auch die Linke immer hielt – und was uns das alles über den gesellschaftlichen Wandel in der postindustriellen Epoche sagt:
Die grüne Guerilla
Phänomenologie einer Bewegung

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Alle Kameras nur auf eine Tulpe?

Geschrieben am von Christa Müller

ZDF Nachtstudio - Urban Gardening - die grüne Zukunft der Städte?
Volker Panzer, Jakob Augstein, Christa Müller (v.links) Foto: ZDF
Ist Urban Gardening nur ein „Medienhype“? Zoomen alle Kameras nur auf eine Tulpe? Das fragt sich FREITAG-Herausgeber Jakob Augstein im zdf-nachtstudio. Die Diskussion mit ihm, Christa Müller, Gabriella Pape und Martin Rasper hatte echte dramaturgische Höhepunkte.
Die Sendung zum Anschauen: zdf-nachtstudio

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Berlin zeigt sich von seiner New Yorker Seite

Berlin Foto: Matthias Walendy
Alle Fotos: Matthias Walendy
Unter dem Titel re:green erkundete der Ostkreuz-Absolvent Matthias Walendy Berliner Gartenprojekte. In der Kreuzberger Cuvrystraße zeigt sich Berlin von seiner New Yorker Seite: Weite, ein anregender Architekturmix, Coolness, Graffiti an Hauswänden, die noch aus der industriellen Epoche stammen – und mittendrin in diesem Niemandsland eine Mini-Landwirtschaft – mehr ein Statement als eine echte Versorgungsalternative. So mancher urbane Garten schafft eine traumartige Ästhetik in zugewachsenen Industriekulissen. Man beobachtet das zeitliche Ineinanderfallen verschiedener Epochen wie der Industriemoderne und der Moderne der sich ankündigenden multiplen Krisen, die noch einer griffigen Diagnose bedarf (aus dem Vorwort von Christa Müller).
Berlin Foto: Matthias Walendy
Optimistisch wie die Pioniere der amerikanischen Siedlerbewegung schauen die Aktiven des Gemeinschaftsgartens vom Allmende-Kontor in die Kamera.Berlin Foto: Matthias Walendy
Die neuen Gemeinschaftsgärten sind Anziehungspunkte für EinwanderInnen. Hier erhielten sie nicht nur die Möglichkeit, "neuen Boden unter den Füßen zu gewinnen" wie zum Beispiel in den Interkulturellen Gärten, hier können insbesondere die Menschen mit agrarkulturellem Hintergrund ihr Wissen anwenden und darin Anerkennung erfahren.
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Die produktive Stadt

Die Produktive Stadt
Foto: Eagle Street Rooftop Farm, Brooklyn, NY © Joe Nasr – Design: Carolin Mees
Große Resonanz erzeugte die internationale Ausstellung Carrot City/Die Produktive Stadt in Berlin und München. Die Ausstellung, die das Design von urbaner Landwirtschaft in Städten wie New York, Toronto, München und Berlin zeigt, inspiriert durch neue Bilder von Urbanität und eröffnet Perspektiven für eine nachhaltige Stadtgestaltung. Eröffnungsvortrag Ausstellungseröffnung Vortrag Christa Müller

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Urban Gardening in den Alpen

Volle Hörsäle hatten wir im November an den Universitäten Innsbruck und Bozen. Nicht nur Studis, sondern auch jede Menge GartenaktivistInnen aus Projekten mit so tollen Namen wie Ackerbande diskutierten über die neue urbane Gartenbewegung. Die österreichischen Gemeinschaftsgärten findet man mit Projektbeschreibungen und Fotos auf Gartenpolylog.

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Mobile urbane Landwirtschaft: Spätlese 2011

Geschrieben am von Christa Müller

Gartendeck Hamburg
Am 4. Oktober, dem allerletzten Sommertag des Jahres, eröffnete der vorerst jüngste der mobilen urbanen Gemeinschaftsgärten seine Pforten: Unweit des Münchener Olympiastadions erprobt ab sofort die Initiative o'pflanzt is! die Schönheit von kreativem Miteinander und nachhaltigem Gartenglück. Brandneu sind auch das Gartendeck in Hamburg-St. Pauli (Foto), das Allmende-Kontor auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof, der Hinterhof in Leipzig und in Köln der Obsthain, NeuLand und die Pflanzstelle. Erstaunlicherweise bleibt auch die Presseresonanz auf konstant hohem Niveau; hier eins von vielen neuen Interviews, Hintergrundberichten und Buchrezensionen zu Urban Gardening auf DRadio Wissen.

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Alles ist Garten

Geschrieben am von Christa Müller

Foto: wilm@weppelmann.de

Der Gartensommer 2011 bescherte "Urban Gardening" bereits die dritte Auflage; entsprechend häufig ist das Buch in den Medien und auch auf Tour. Im Juni stand die Ringvorlesung Postwachstumsökonomie an der Uni Oldenburg auf dem Programm, auch in der renommierten Freien Gartenakademie des Künstlers Wilm Weppelmann aus Münster durfte eine Buchvorstellung nicht fehlen; gleich drei AutorInnen von Urban Gardening referierten im Juni auf der karmakonsum-Konferenz in Frankfurt/M., und in Berlin saßen die Autoren Andreas Weber und Bastian Lange gemeinsam mit Christa Müller am Langen Tag der Stadtnatur im Prinzessinnengarten und debattierten über die Sehnsucht nach Natur, Neoromantik und die kreative Stadt.

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Urbane Landwirtschaft am Difu

Geschrieben am von Christa Müller
Eine andere Welt ist pflanzbar

Urbane Landwirtschaft gehörte bislang nicht gerade zu den Themen, mit denen sich das renommierte Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) exponierte. Das erste Seminar für das "Führungspersonal aus Stadtentwicklung- und Stadtplanung" des Deutschen Städtetages, das das Institut in Kooperation mit der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis Ende Mai 2011 in Berlin durchführte, zeigte jedoch, dass das Bewusstsein über die Bedeutung von innovativen Landnutzungskonzepten für die postindustrielle Stadt wächst. Die fachkundigen TeilnehmerInnen ließen sich auch von der einfallsreichen Praxis anregen: Projektbesuche beim Interkulturellen Garten „Rosenduft“ auf dem Gleisdreieckgelände, beim Interkulturellen Pyramidengarten am Columbiadamm, beim Nachbarschaftsgarten "Ton Steine Gärten" in Kreuzberg und nicht zuletzt beim brandneuen Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld verdeutlichten das soziale und ökologische Potenzial urbanen partizipativen Gärtnerns, das auch eine Sendung des Deutschlandfunks im Vorfeld der Tagung zum Thema machte.
Allmende

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Subsistenz und Postwachstumsgesellschaft

Geschrieben am von Christa Müller

Wege aus dem stählernen Käfig des Konsumismus zeigte Tim Jackson, Autor von Wohlstand ohne Wachstum bei den Trierer Gesprächen zur Nachhaltigkeit am 20./21. Mai 2011 auf. Hier referierte auch Christa Müller über die Bedeutung urbaner Gärten für die Postwachstumsgesellschaft. Christine Ax, Philosophin und Autorin der Könnensgesellschaft, veröffentlichte einen hintergründigen Tagungsbericht auf der Website des DNR.
 

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Essen ist Heimat

Geschrieben am von Christa Müller

Nachdem bei ZEIT online eine Themenwoche zu Urban Gardening läuft, zitiert die Print-Ausgabe der ZEIT im Schwerpunktheft „Essen ist Heimat“ auf S. 13 ausführlich aus „Urban Gardening“. Auch die Frankfurter Rundschau bringt eine Rezension des Buchs und die Abendschau des Bayerischen Fernsehens filmte Münchener Guerilla-GärtnerInnen in Aktion.

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Saisonal und regional

Geschrieben am von Christa Müller

Meine Freundin Anke hatte immer ein bisschen Angst vor Erde. Vor allem vor den vielen Tieren, die darin wimmeln. Die Wende in ihrem Leben brachte ein Zitat von Robert Shaw aus dem Prinzessinnengarten in „Urban Gardening“ (S. 30). Nachdem sie das gelesen hatte, fing sie sofort mit dem Gärtnern an: auf dem Grabeland im Münchener Bezirk Untergiesing. Robert hatte gesagt: „Dass was wirklich saisonal reif ist zur gleichen Zeit, ist minimal. Das schafft auch jetzt für mich, wenn ich im Bioladen stehe, noch mal ein ganz anderes Bewusstsein für das, was da rumliegt, an Sellerie in der Größe, an Auberginen in der Größe. Allein, wie viel Mühe das kostet, nur eine Pflanze da durchzubringen, das verändert das Konsumbewusstsein. Und das funktioniert hier über das Mitarbeiten.“

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Urban Gardening Top-Thema in den Medien

Geschrieben am von Daniel Überall

Urbanes Gärtnern und urbane Subsistenz haben die Nischenplätze der öffentlichen Wahrnehmung endgültig verlassen. Das Magazin Schrot und Korn erscheint in einer Auflage von mehr als 700.000 Exemplaren. In der Mai-Ausgabe widmet sich das Naturkostmagazin unter dem Titel "Und der Beton blüht" nun mit einem ausführlichen Schwerpunkt der großstädtischen Gartenbewegung. Zeitgleich brachte das RBB-Inforadio ein elfminütiges Vis à vis-Gespräch mit Christa Müller über die Hintergründe der Rückkehr der Gärten in die Stadt. "Der analoge Raum des Gartens als Gegenmodell zu den virtuellen Welten" – Im Gespräch mit Marie Asmussen erklärt Christa Müller warum die Gartenbewegung junge und urbane Menschen offenbar besonders stark fasziniert. Auch der Focus bemüht sich um Erklärung und zitiert aus dem Buch „Urban Gardening“.

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Auf Lesereise in Hamburg und Berlin

Geschrieben am von Christa Müller

Mit der Journalistin und Buchautorin Tanja Busse ("Die Ernährungsdiktatur")  und Werner Steinke von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt diskutierten wir am 12. April in der Hamburger  Werkstatt für internationale Kultur und Politik über den steigenden Bedarf an Freiflächen für urbane Subsistenz und Natur. >> mehr

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Zweite Auflage im Druck

Geschrieben am von Christa Müller

Wir freuen uns, dass innerhalb von nur zwei Wochen die erste Auflage von „Urban Gardening“ verkauft wurde! Der oekom Verlag hat die zweite Druckauflage in Auftrag gegeben, und wir hoffen natürlich weiterhin auf gute Verbreitung des „wildwüchsig-vielfältigen Sammelbandes“, wie Ute Scheub in einer taz-Rezension das Urban Gardening-Buch bezeichnete. Danke!

 

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Gemüsechips und Erdperformance

Geschrieben am von Christa Müller

Es war die erste offizielle Vorstellung unseres Buches „Urban Gardening” – und man traf sich zur Lesung mit Performance und Umtrunk dort, wo die Gartenbewegung schönste Blüten treibt: in Kreuzberg unweit des Prinzessinnengartens. Hier ein paar Bilder vom Abend in der Markthalle IX. >> mehr

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Das erste umfassende Buch zu Urbanen Gärten ist da!

Geschrieben am von Christa Müller

Die AutorInnen verorten die Rückkehr der produktiven Gärten in die Stadt aus dem Blickwinkel von Stadtentwicklung, Stadtplanung, Sozialtheorie oder Postwachstumsökonomie, beleuchten ihre Bedeutung für eine postfossile, nachhaltige Gesellschaft, ordnen die Aktivitäten zeitdiagnostisch ein und stellen Verknüpfungen zu gesellschaftlich relevanten Entwicklungen wie Peak Oil her, in die der Boom der Gemeinschaftsgärten eingebettet ist. Entstanden ist das Buch im Arbeitsschwerpunkt Urbane Landwirtschaft der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis.

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