Archiv des Autors: Daniel Überall




Gartenaktivismus und kollektives Kartieren

Geschrieben am von Daniel Überall

Der Berliner Gartenforscher Severin Halder hat sich – gemeinsam mit anderen – über Jahre hinweg die Hände dreckig gemacht – und dabei stets einen klaren Kopf bewiesen. Da sein im Sommer 2018 im transcript Verlag erschienenes Buch zugleich seine Doktorarbeit an der FU Berlin ist, bewegte sich der Geograph während seiner „Aktionsforschungen zu urbanen Gärten und kritischen Karten zwischen Berlin und Medellín“ im unscharfen Schnittstellenbereich von politischer Arbeit und wissenschaftlicher Qualifikation. Dass ihm dieser Spagat mit Hilfe des methodischen Settings der Aktionsforschung gelungen ist, zeigt das lesenswerte Buch mit vielen Fotos, Grafiken und Zeichnungen in besonderer Weise. Verwiesen sei auch auf die Buchwebsite (mit freiem Download des Werks), die nicht zuletzt das Vorgehen bei Gründung und Betreiben seines „Headquarters“ reflektiert: dem Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld, dessen Aktivitäten seit 2011 eng mit Raumstrategien unterschiedlicher Akteure aus den umliegenden Kiezen verbunden ist – und damit nicht zuletzt auch Resonanz auf Seiten der Berliner Stadtentwicklungspolitik erzeugte.
Severin Halder: Gemeinsam die Hände dreckig machen. Aktionsforschungen im aktivistischen Kontext urbaner Gärten und kollektiver Kartierungen. Bielefeld 2018




Recht auf Stadt

 

Nach Jahren des Aufblühens von hunderten urbanen Gärten sind viele nun bedroht. Christa Müller schreibt in ihrer Kolumne in der Frankfurter Rundschau: „Wem an einer demokratischen Stadtgesellschaft gelegen ist, der sollte bezahlbaren Wohnraum nicht gegen grüne Freiflächen ausspielen.“ Auch Marco Clausen vom Prinzessinnengarten fordert in seinem Redebeitrag auf der Kundgebung „Grüne Freiräume erhalten“, der Privatisierung öffentlichen Eigentums entschieden entgegenzutreten.
>> zur Kolumne von Christa Müller
>> zum Redebeitrag von Marco Clausen




International Urban Farming Conference

Geschrieben am von Daniel Überall

Am 11.09. und 12.09.2017 treffen sich ForscherInnen und Praxisakteure urbaner Landwirtschaft aus dem Globalen Süden und Norden in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin, um sich über die Themenfelder Ernährungssicherheit & Ernährungssouveränität, Klima & Umwelt, Recht auf Stadt & Zugang zu Ressourcen, Lokales Wirtschaften sowie Bildung und Empowerment auszutauschen.
Die anstiftung ist Mitveranstalterin der von der Grünen Liga Berlin organisierten Tagung mit Teilnehmenden aus vier Kontinenten.
Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung




Revolution mit Hammer und Lasercutter

Geschrieben am von Daniel Überall

Unter diesem Titel untersuchten Andrea Baier, Christa Müller und Karin Werner das subversive Potential unspektakulären Tuns. Daraus entstand ein Radio-Essay für den SWR2. Hier zum Nachhören: https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/essay/swr2-essay-revolution-mit-hammer-und-lasercutter/-/id=659852/did=19662810/nid=659852/131spy5/index.html




Urbane Grünräume

Geschrieben am von Daniel Überall

news_brDas Bayerische Fernsehen erkundete Ende Mai 2017 urbane Grünräume in München. Im hier verlinkten Filmbeitrag geht es ab Minute 20:00 mit Christa Müller in den Gemeinschaftsgarten „o’pflanzt is“.




Ein Garten am Museum. Für alle!

Geschrieben am von Daniel Überall

garten_am_museum2012 startete das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen am Rhein ein Experiment: Es lud zum Gärtnern ein. Aus dem „hack-museumsgARTen“ wurde eine Erfolgsgeschichte. Auf dem Platz hinter dem Museum betreiben Bürgerinnen und Bürger seitdem mit anhaltender Begeisterung Urban Gardening. Mit Pflanzen in Kisten und anderen Behältern haben sie die versiegelte Fläche in eine grüne Oase verwandelt. Ganz nebenbei wurde der „hack-museumsgARTen“ zu einem Ort der interkulturellen Begegnung – und zu einer Schnittstelle zwischen Bevölkerung und Museum. Die Publikation beleuchtet die unterschiedlichen Facetten des Projekts und regt an zum Nachdenken darüber, wie Museumsarbeit zukünftig aussehen kann.
Bestellmöglichkeit (18 EUR) und mehr Infos zum Buch mit Beiträgen u.a. von Wulf Kramer und Christa Müller gibt es auf der Verlagsseite: www.orange-press.com/programm/alle-titel/hack-museumsgarten.html




Greenwashing

Geschrieben am von Daniel Überall

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Wenn ein Konzern Widerstandspraxen der Zivilgesellschaft nachahmt und in sein Marketingsystem integriert: Christa Müllers Kolumne in der Frankfurter Rundschau zum Thema Greenwashing.




Gerda Münnich ist tot

Geschrieben am von Daniel Überall

Gerda Münnich

Am Mittwoch vor Ostern ist Berlins älteste Gartenaktivistin gestorben. Die Mitgründerin des Allmende-Kontor und des Interkulturellen Wuhlegartens wurde 78 Jahre alt. Wir veröffentlichen den Abschiedsbrief eines Berliner Gartenaktivisten und danken Gerda für ihren unermüdlichen Einsatz für die Bewegung der Gemeinschaftsgärten: 

Liebe Gerda,

ich muss mich bei Dir bedanken. Leider ist es zu spät, es Dir persönlich zu sagen, denn Du bist heute von uns gegangen. Dennoch möchte ich nicht stumm bleiben.

Ich habe Gärten in mein Herz geschlossen, da ich dort Menschen wie Dich getroffen habe, die mich in ihrem Glauben an ein solidarisches, ökologisches und friedliches Miteinander und ihrem Engagement dafür inspiriert haben. Und so werde ich mich mit Dir immer tief verbunden fühlen. Du bist zweifellos meine Berliner Garten-Großmutter. Und von der möchte ich mich gebührend verabschieden.

Du hast mir geholfen, in Berlin anzukommen und mein „Garten-Zuhause“ zu finden. Du hast es mir ermöglicht, Berlin in seinen historischen, politischen und sozialen Dimensionen besser zu verstehen. Du hast mir und aberhunderten anderen geholfen, die Berliner Gärten kennenzulernen und uns eingeladen mitzumachen. Du warst eine der tragenden Persönlichkeiten, die es ermöglicht hat, dass das Allmende-Kontor Wirklichkeit wurde. Niemand hat wie Du, mit Deinem schier unendlichen Elan für Gemeinschaftsgärten zu kämpfen, für mich die Vernetzungsidee des Allmende-Kontors so stark verkörpert. Dir war das Wohl und das Gedeihen einer interkulturellen Gemeinschaft von Jung und Alt sowie Arm und Reich immer wichtig. Deshalb war Dir der Dorfplatz des Gartens stets am Herzen gelegen und er erscheint mir jetzt wie ein Monument für Dein Lebenswerk. Doch ich habe Hoffnung, wir werden es schaffen, Dir zu Ehren und in Erinnerung an die „Grande Dame der Berliner Gärten“ auf dem Tempelhofer Feld auch noch „Deine“ Tanzlinde zu pflanzen.

Keiner kennt die Berliner Gärten so gut wie Du, denn Du hast sie immer begleitet, viele Interkulturellen Gärten und auch die Berliner Gartenkarte sind mit Deiner Hilfe entstanden. Du hast unermüdlich alle Chancen genutzt, von der Bedeutung und der Kraft der Gärten zu erzählen. Dein Idealismus kannte keine Grenzen und gleichzeitig hast Du immer Weitblick bewiesen.

Einen Satz von Dir werde ich nie vergessen: „Gärten sind Überlebensorte“. Du wolltest mir damit sagen, wie überlebensnotwendig Gärten für Menschen sein können, insbesondere dann, wenn sie mit Krankheit, Flucht oder anderen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben. Dein treuer Einsatz für die Gartenbewegung lässt erahnen, was Dir die Gärten bedeutet haben. 

Wir haben damals am ersten Tag des Allmende-Kontor Gemeinschaftsgartens wegen Dir eine Bank an unser Beet gebaut. So, wie die Beete und Bänke sich massenhaft verbreitet haben, so gedeiht Dein Wunsch nach mehr Gärten in der Stadt. Du bist heute gestorben, aber Deine Vision „Ganz Berlin ein Garten“, die lebt weiter.

Ruhe in Frieden.




Neue Bauernregeln und alte Fronten

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Das Bundesumweltministerium startete neulich eine Kampagne mit neuen Bauernregeln – u.a. „Zu viel Dünger, das ist Fakt, ist fürs Grundwasser beknackt.“ oder „Haut Ackergift die Pflanzen um, bleiben auch die Vögel stumm.“

Ministerin Barbara Hendricks betont dabei (Rede als Text), wie wichtig die breite Diskussion über eine soziale und ökologische Landwirtschaft ist:

Es ist erschreckend, wie Hendricks seitdem angegangen wurde. Die Verfechter der chemisch-synthetischen Landwirtschaft sehen rot. Ganz vorne dran der Bauernverband („Schließt der Bauer Hof und Stall, brachten Umweltauflagen ihn zu Fall.“) und Landwirtschaftsminister Christian Schmidt: „Eine steuerfinanzierte Kampagne, die die Diffamierung eines gesamten Berufsstandes mindestens in Kauf nimmt, gehört meiner Ansicht nach nicht in den Instrumentenkasten guter Regierungskommunikation. Ich fordere Sie auf, die Kampagne sofort zu beenden und sich für den entstandenen Schaden bei den Bäuerinnen und Bauern öffentlich zu entschuldigen.“ – hier die Antwort von Hendricks.

In den sozialen Medien haben sich die Trolle der Agrarlobby in Stellung gebracht. Und wir Naivlinge hatten schon fast geglaubt, es gäbe ein Umdenken hin zu zukunftsfähiger Landwirtschaft. Aber eines muss man der Bundesumweltministerin lassen: Die Diskussion ist in Gang gekommen.




Urban Gardening Sommercamp 2015

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Das 4. bundesweite Sommercamp fand am letzten Augustwochenende 2015 im Gemeinschaftsgarten Annalinde in Leipzig statt. Der Bericht vom Kölner Neuland-Garten gibt Einblicke in Inhalte und Atmosphären des Camps. Erste Bilder findet Ihr hier1000 Dank nochmal ans Annalinde-Team!

 




Mehr als die Suche nach einem Rückzugsort

Geschrieben am von Daniel Überall

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Foto:Inga Kerber

„Mit dem gemeinschaftlichen Gärtnern formieren sich kollektive Formen, die als Teil einer erstarkenden Commonsbewegung in unseren Städten gelten dürfen. Wer das hier enthaltene politische Potenzial verniedlicht, versperrt sich selbst den Blick auf den gesellschaftlichen Wandel, der längst im Gange ist.“ Eine Kolumne von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau >>mehr




Urbanität neu denken

Geschrieben am von Daniel Überall

grüne Irrlehre

Dankwart Guratzsch, früher einmal bekannt als Streiter der Springer-Presse gegen den „roten Städtebau“, nimmt sich nun den grünen Städtebau vor. Während Metropolen wie New York oder London, nicht zuletzt aus Klimaschutzgründen, längst dabei sind, ihre Infrastrukturen umzubauen, Grünflächen zu vernetzen, Wildtiere in den urbanen Räumen willkommen zu heißen und den alten Stadt-Land-Gegensatz zu verabschieden, taucht aus den Untiefen des letzten Jahrhunderts noch ein Aufschrei auf….
Hier die vollständige Kolumne von Christa Müller in der Frankfurter Rundschau.




Annalinde erhält Auszeichnung als UN-Dekadenprojekt

Das Leipziger Urban-Gardening-Projekt Annalinde wurde auf der UN-Dekade-Konferenz am 10.10.2014 als herausragendes Beispiel für den Erhalt der biologischen Vielfalt ausgezeichnet. Für seinen Einsatz für ein gutes und gemeinschaftliches urbanes Leben und als Oase der biologischen Diversität wurde der Annalinde-Garten jetzt gewürdigt. Die anstiftung gratuliert den Gärtner*innen des Annalinde-Gartens herzlich zu dieser großartigen Auszeichnung!




80 Initiativen unterzeichnen Urban-Gardening-Manifest

Geschrieben am von Daniel Überall

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Unter dem Motto "Die Stadt ist unser Garten" haben bereits über 80 Garteninitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet unter http://urban-gardening-manifest.de/ ein gemeinsames Manifest veröffentlicht. Dieser Schritt soll zur gesellschaftlichen und politischen Verortung der Urban-Gardening-Bewegung beitragen. Gleichzeitig will das Manifest zur öffentlichen Diskussion über die Gestaltung der Zukunft der Stadt und über die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten und Stadtnatur als Gemeingüter beitragen.




Second Nature Urban Agriculture

second-nature

Dass sich ausgerechnet die wachsenden Städte in Keimzellen und Ausgangsorte einer kommunitären und ökologisch sensiblen Zivilisation verwandeln, wäre eine unerwartete Wendung in der Fortschrittsgeschichte.

"Second Nature Urban Agriculture: Designing productive cities", so der Titel eines außergewöhnlichen Buchs, unterfüttert diese These. Die ArchitektInnen Katrin Bohn und André Viljoen aus London und Berlin entwerfen in dem durchgängig vierfarbgedruckten Werk mit spannenden Fotos und Modellzeichnungen produktive Stadtlandschaften als Designkonzept für nachhaltige Städte.

Sie zeigen in diversen Städten der Welt ihre Rolle als Laboratorien für eine nachhaltige Entwicklung auf. Das Buch reflektiert die Ergebnisse von zehn Jahren Forschung, Design und Umsetzung von urbanen Landwirtschaftsprojekten. Ein „must have“ für alle Interessierten und ExpertInnen.

Details zum Buch gibt es hier: http://www.routledge.com/books/details/9780415540582/




Fotorückblick auf das Urban Gardening Sommercamp 2014

gartenaktivistin

Auch in diesem Jahr war das Sommercamp der urbanen Gärten wieder etwas ganz Besonderes: die Menschen, der Ort, die Themen, die Gemeinschaft, die Stimmung – ok, das Wetter nicht.

Unter diesem Link gibt es einen wunderschönen Rückblick auf das Camp im stadtgarten Nürnberg als Diashow.

 

Danke an die  FotografInnen!

 




Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten

Geschrieben am von Daniel Überall

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Die Welt braucht mehr urbane Gemeinschaftsgärten und wer wissen will, wie man sie aufbaut, bespielt und langfristig erhält, kommt an diesem Bildungshandbuch nicht vorbei. Eine echte DIY-Rarität: liebevoll gestaltet und mit ausgewähltem Bildmaterial bestückt.

Auf der Suche nach praktischen Antworten versammelt dieses Handbuch Bausteine für grüne Lernorte und eröffnet Einblicke in den bunten und kreativen Erfahrungsschatz urbaner Gärtner*innen. Hier trifft das alltägliche Lernen der „Dilettant*innen“ aus dem Allmende-Kontor, dem Prinzessinnengarten und dem Bürgergarten Laskerwiese auf das „Expertenwissen“ aus dem Bauerngarten, der Peter-Lenné-Schule und der Humboldt-Universität. Dabei kommt es zu einem offenen Wissensaustausch in Form von Gesprächen, Saatgut, Gartenkarten, Kompostwürmern und Rezepten.

Berliner Bauernschläue, blumige Anleitungen und Stolpersteine – für alle, die wissen wollen, wie man sich die Finger „richtig“ dreckig macht!

Bauer to the people!

Severin Halder et al. (Hrsg.)
„Wissen wuchern lassen – Ein Handbuch zum Lernen in urbanen Gärten“
AG Spak Bücher, 2014
ISBN: 978-3940865-66–0

Dieses Handbuch erscheint unter der Creative-Commons-Lizenz »BY SA-4.0«.
Download und weitere Informationen unter www.agspak.de/wissenwuchernlassen 

Hier kann man es kaufen:
www.agspak-buecher.de

Radiobeitrag auf multicult fm:
https://soundcloud.com/user1366666/radio-multicult-severin-halder

 




Jeder Garten eine Werkstatt – 12. Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten

Geschrieben am von Daniel Überall

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Um „Handwerk in Interkulturellen Gärten“ ging es bei der 12. Netzwerktagung der Interkulturellen Gärten, diesmal in der Stadt, in der die Internationalen Göttingen als erstes Projekt des neuen Gemeinschaftsgärtnerns entstanden. In Workshops und Vorträgen wurde das breite Spektrum handwerklicher Tätigkeiten in Interkulturellen Gärten by doing erprobt; beim Bau einer Erdbeerpyramide, beim Reparieren von Gartengeräten oder beim Kerzendrehen aus garteneigenem Bienenwachs.

Hier geht es zu den Fotos.




Wohlstand ohne Wachstum

Christa Müller im Interview mit Tom Aslan:




Wie gesund ist die Essbare Stadt?

Geschrieben am von Daniel Überall

Parkhausdach in der Berliner Gropiusstadt; Foto: Christa Müller

Parkhausdach in der Berliner Gropiusstadt; Foto: Christa Müller

Parkhausdach in der Berliner Gropiusstadt; Foto: Christa Müller

Klar, bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln in unseren Breiten spielt der Anbau mengenmäßig keine Rolle. Wir werden uns am Stadtgemüse also sicher nicht vergiften. 

Dennoch steht die Frage im Raum, wie belastet ist die Ernte in den urbanen Gärten tatsächlich? Ein neuer Artikel von Dr. Ina Säumel fasst den aktuellen Stand der Diskussion auf und zeigt, was man gegen die Belastungen unternehmen kann.




Medienresonanz auf „Stadt der Commonisten“

Geschrieben am von Daniel Überall

Stadt der CommonistenFoto: Inga Kerber aus dem Band „Stadt der Commonisten“.

Unser neues Buch Stadt der Commonisten. Neue urbane Räume des Do ist yourself begeistert die Medien. „Ein wunderschöner Bildband, der in Form und Inhalt einschließlich seiner Bildsprache das Improvisieren und Ausprobieren widerspiegelt,“, schreibt die taz. Der WDR resümiert: : „Theorie getarnt als Bildband“ und Deutschlandradio Kultur hebt den „Reiz des selbstbestimmen Handelns im Kollektiv“ hervor. Und die dpa meint, dass die Fotos samt Glossar „… ähnlich unkonventionell und künstlerisch gestaltet sind , wie die Projekte der Commonisten selbst. Das Buch kann von hinten nach vorne oder kreuz und quer gelesen werden, jeder Eintrag steht auch für sich und ist dennoch unverzichtbarer Teil des großen Ganzen.“
Zu allen Rezensionen geht es hier

 




Zur Freestyle-Architektur des Urban Gardening

koellner neuland urban gardening

Die Architekturzeitschrift BAUWELT interessiert sich für das Trendthema und hat einen spannenden Heftschwerpunkt „Urbane Landwirtschaft“ gestaltet. Hier geht’s zum Leitartikel.




Radio-Tipp: Neue Gärten für die Stadt

Geschrieben am von Daniel Überall

O'pflanzt is im August 2012

Radio-Tipp: Neue Gärten für die Stadt

Als inoffizieller Auftakt des "Urban Gardening Sommercamp", welches an diesem Wochenende in Köln stattfindet, sprechen u.a. Robert Shaw (Großstadtgärtner und Gründer des Berliner Prinzessinnengartens) und Christa Müller (Soziologin und Geschäftsführerin anstiftung & ertomis) über die neue Gartenkultur in Deutschland.




Jetzt zum Sommercamp der Urbanen Gärten anmelden!

Geschrieben am von Daniel Überall

Neuland Köln

NeuLand Köln, Foto: Stefano Chiolo
Der Prinzessinnengarten, das Allmende-Kontor, NeuLand und die Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis laden zum ersten Sommercamp vom 24.-26.8.2012 nach Köln.

Neben zahlreichen Workshops (zum Beispiel „Aufbau von Gemeinschaftsgärten“, „Bewässerung von Pflanzenkisten“ oder „Herstellung von grünen Kräuter-Smoothies“) sollen auch die politischen Perspektiven des urbanen Gärtnerns und die Vernetzung der Projekte diskutiert werden.




ZEIT online

Geschrieben am von Daniel Überall

„Anleitung zum Gärtnersein“

02.05.2011 | Anne Haeming
„Urban Gardening“ ist ein großartiges Handbuch für alle, die […] inspiriert werden wollen. Oder Lust auf eine Gesellschaftsanalyse aus der Perspektive der urbanen Landwirtschaft haben.
>> mehr




Spiegel online

Geschrieben am von Daniel Überall

"Sachbuch-Phänomen Selbermachen"

20.07.2011 | Anne Haeming
Ein gesellschaftspolitisches Begleitbuch zur Stadtacker-Bewegung: Globalisierungsabkehr, Revival des Lokalen, Ressourcenschonung, das Theoriefeld ist gut bestellt.
>> mehr




Berliner Zeitung

Geschrieben am von Daniel Überall

"Buddeln für postmateriellen Wohlstand"

05.04.2011 | Sabine Rohlf
In Zeiten der immer ungenierteren Vermarktung öffentlichen Raums ist der Anspruch eben dort Kartoffeln zu pflanzen – und zwar ohne Eintrittskarte – geradezu revolutionär.
>> mehr




taz

Geschrieben am von Daniel Überall

"Kornblumenblaue Romantik mit Gebrauchswert"

02.04.2011 | Ute Scheub
Ja, Gärtnern ist politisch, davon sind die AutorInnen überzeugt, und deshalb geht es in dem Buch auch nicht um Tipps fürs Gänseblümchensäen, sondern um eine politische Deutung des Urban Gardening.
>> mehr




Frankfurter Rundschau

Geschrieben am von Daniel Überall

"Der Kürbis vom Mittelstreifen"

10.05.2011 | Stephan Börnecke
Es gibt Buchautoren, die behaupten, dass das Ende des Ölzeitalters die Grenzen zwischen Stadt und Land aufbrechen werde.
>> mehr




Unabhängige Bauernstimme

Geschrieben am von Daniel Überall

"Urban Gardening"

September 2011 | Elisabeth Loibl
Urban Gardening ist ein Juwel in geistiger Aufarbeitung der sozialen, politischen, kulturellen und spirituellen Themen rund um den Garten.
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natur+kosmos

Geschrieben am von Daniel Überall

"Mehr Grün ins Grau"

Mai 2011 | Martin Rasper
Was am meisten begeistert, ist neben dem politischen Ansatz die Fantasie und Vielfalt der neuen Spielarten des Gärtnerns…
>> mehr




Deutsches Architektenblatt

Geschrieben am von Daniel Überall

"Beet statt Baufeld"

01.05.2011 | Danuta Schmidt und Roland Stimpel
Dass der Schwerpunkt auf dem Sozialen liegt, zeigt das deutsche Buch mit dem englischen Titel „Urban Gardening“.
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Oya

Geschrieben am von Daniel Überall

"Unter dem Pflaster liegt das Beet"

Mai/Juni 2011 | Manuela Rauer
Es ist ein grüner Traum, eine kleine, feine Oase. Es ist ein Weg.
>> mehr
 




Urban Gardening Top-Thema in den Medien

Geschrieben am von Daniel Überall

Urbanes Gärtnern und urbane Subsistenz haben die Nischenplätze der öffentlichen Wahrnehmung endgültig verlassen. Das Magazin Schrot und Korn erscheint in einer Auflage von mehr als 700.000 Exemplaren. In der Mai-Ausgabe widmet sich das Naturkostmagazin unter dem Titel "Und der Beton blüht" nun mit einem ausführlichen Schwerpunkt der großstädtischen Gartenbewegung. Zeitgleich brachte das RBB-Inforadio ein elfminütiges Vis à vis-Gespräch mit Christa Müller über die Hintergründe der Rückkehr der Gärten in die Stadt. "Der analoge Raum des Gartens als Gegenmodell zu den virtuellen Welten" – Im Gespräch mit Marie Asmussen erklärt Christa Müller warum die Gartenbewegung junge und urbane Menschen offenbar besonders stark fasziniert. Auch der Focus bemüht sich um Erklärung und zitiert aus dem Buch „Urban Gardening“.




klimaherbst.de

Geschrieben am von Daniel Überall

"Zutrittsverbot für Gartenzwerge"

10.04.2011 | Veronika Heuwieser
Wir leben im Schlaraffenland. In den Supermärkten wartet Obst und Gemüse chemisch gespritzt und glänzend poliert in den Regalen. Erdbeeren im Winter? Kein Problem. Äpfel aus Neuseeland? Man muss nur zugreifen. Die Absurdität des (Über)Angebots ist Alltag. Doch immer mehr Menschen drehen der bunten Warenwelt den Rücken zu und setzen auf Früchte der Marke Eigenbau – auch in der Stadt.




Utopia.de

Geschrieben am von Daniel Überall

"Eine andere Welt ist pflanzbar!"

31.03.2011 | Ilona Dyck
Gärten in der Stadt sind buchstäblich ein wachsendes Phänomen. Die Urban-Gardening Expertin Christa Müller hat jetzt einen Sammelband herausgegeben, in dem sich 22 Autoren mit dem Säen und Ernten zwischen Häuserschluchten auseinandersetzen. Utopia sagt: lesenswert!




urbanshit.de – Blog für urbane Kultur

Geschrieben am von Daniel Überall

"… mehr als ein kurzlebiger urbaner Trend."

14.03.2011
Dabei ist das Buch nicht nur für Experten und szeneinterne “Gartenaktivisten” interessant, sondern bietet auch “Neulingen” einen intensiven und vor allem spannenden Einblick in die Materie." (…) "Das Werk wird ohne Zweifel seinen Platz in der Liste der “Basisliteratur” des Themas finden, zumal es wohl das erste Werk in diesem Umfang in deutscher Sprache ist.




Die Welt

Geschrieben am von Daniel Überall

"Wo der Imker ist, …"

11.03.2011 | Gisela Schwanke
Wo der Imker ist, ist der Garten nicht fern. Wer sich als Stadt-Imker versuchen möchte, dem dürfte auch Urban Gardening gefallen. Gartenprojekte treiben ihre Blüten von New York bis Tokio, über Hamburg und Berlin. Christa Müller präsentiert verschiedene Gartenprojekte und Aktivisten, Experten zeigen zudem die gesellschaftspolitischen Hintergründe der neuen "Generation Garten" auf.




fluter. Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung

Geschrieben am von Daniel Überall

„… die Lebensqualität in benachteiligten Stadtteilen anheben.“

04.03.2011 | Sabrina Scholz
Mit all seinen verschiedenen Perspektiven auf das Thema ermöglicht „Urban Gardening“ eine sehr umfassende Auseinandersetzung mit dem Phänomen der neuen städtischen Gemeinschaftsgärten. Dabei muss man sich nicht für das Gärtnern interessieren: Alle politischen Aktivistinnen und Aktivisten können hier mehr über neue Betätigungsfelder erfahren – aber auch alle, die sich allgemeiner für die Entwicklung von Stadt interessieren.




Am Anfang war der Nachbarschaftgarten

Geschrieben am von Daniel Überall
Von Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis



Den Kindern die Natur näher bringen

Geschrieben am von Daniel Überall
Von Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis



Nomadisch grün: Der Prinzessinnengarten in Berlin-Kreuzberg

Geschrieben am von Daniel Überall
Von Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis



Gartenbewegungen in Berlin

Geschrieben am von Daniel Überall
Von Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis